Energiesparmassnahmen in der EU

April 2, 2009

Das sind mal recht ehrgeizige Ziele, die sich da die EU gesetzt hat. Und sogar die Regelungen scheinen geeignet, das Ziel auch in Sichtweite zu halten. 20% Verringerung des CO2 Ausstoßes bis 2020 ist aber auch allgemein eine Ansage.

Also gibt es als ersten Schritt demnächst nur noch Haushaltsgroßgeräte der Energieeffizienzklasse A, später dann nur noch A+.

Ähnliche Regelungen soll es dann auch für Fernseher, Unterhaltungselektronik, Computer und so weiter geben.

Was ein Glück, dass die Strom nicht gleich ganz verbieten wollen, dass wäre für mich als ETler dann doch etwas doof…

Aber ich sag euch eins, wenn ihr alle anfangt, Strom zu sparen, verkaufen wir euch einfach noch mehr und noch tollere und noch bunterer Geräte, die Strom brauchen, als ihr jetzt habt. Ihr sollt ja ale schön den Strom kaufen :-)


Feinstaub und die wunderbare Nanowelt

März 5, 2009

Na? Heute schon durch eine Umweltzone gefahren? Die gibt es ja, um die Feinstaubbelastung in den Städten zu reduzieren. Ob das der richtige Weg ist, lassen wir mal offen, aber Feinstaub ist ja nun offenbar nicht so gesund. Als Feinstaub bezeichnet man Partikel, die einen aerodynamischen Querschnitt von 10µm haben. Die kommen ohne Filterung durch Nase und Schleimhäute in die Lunge und bleiben dann meistens auch gleich da. je kleiner ein Partikel ist, desto tiefer kann er in die Lunge eintretten.

Obwohl, stimmt nicht ganz, was ich da gerade gesagt habe. Die bleiben nicht in der Lunge. Wie man herrausgefunden hat, kommen der Feinstaub über die Lunge bis ins Gehirn und richtet dort ebenfalls Schaden an. Also ein rundum Sorglospaket, wenn es um Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufsystems und des Gehirns geht.

Deshalb haben wir also Umweltzonen und EU Vorschriften für Grenzwerte. Es scheint also sinnvoll zu sein, Feinstaub schon zu vermeiden, bevor er entsteht. Oder zumindest durch technische Massnahmen zu reduzieren.

Und was hat das jetzt mit der neuen schönen Nanowelt zu tun? Eigentlich nix, Nanopartikel sind kein Feinstaub. Dafür sind die viel zu klein, alles kleiner als 0,1µm (100nm) ist ein Nanopartikel.

Wenn ein Partikel um so tiefer in die Lunge eindringt, je kleiner er ist, sollte es für einen Nanopartikel also gar kein Problem sein, in die tiefsten Regionen der Lunge vor zu dringen und wenn Feinstaub die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann, dann sollte es für Nanopartikel natürlich erst recht kein Problem sein.

Welchen Schluss ziehen wir also aus der Erkenntniss? Nanopartikel sind erst recht zu vermeiden? Falsch. Nano ist die Zukunftstechnologie! Statt Grenzwerte und die Auswirkungen der Nanopartikel auf die Umwelt zu erforschen, erforscht das BMBF lieber die Nützlichkeit von Nanopartikeln in Zahncreme.

Wenn jetzt unmengen von Nanowerkstoffen geschaffen werden, kann mir mal einer sagen, wie die Partikel wieder aus den Kreislauf rausgefiltert werden sollen? Oder kann mir einer sagen, wie die ganzen Nanopartikel, die so schön Antibakteriell sind, sich auf die Bakterien der Kläranlagen auswirken?

Die einzigen kritischen Studien zu Nanopartikeln kommt aus Kreisen der Versicherungen, die zu Vorsicht raten, andere scheint es nicht so richtig zu interessieren, die Risiken zu erforschen. Nicht gelten kann jedenfalls der Ausspruch, dass sie viel zu klein wären, um etwas zu bewirken. Denn gerade wegen diverser Wirkungen werden sie ja überall eingesetzt, von der Zahnpaste, bis zum Beton.

Schöne neue Welt also. Nano hui – Feinstaub pfui!


Datensammlung komplett

September 11, 2008

So, da hätten wir also das lustige Überwachungsgesetz von unserem kleinen Rollstuhlterroristen, der alle Verbindungsdaten speichern lassen will und sämtliche Datenbanken von Behörden und Bundeseinrichtungen sollen ja auch noch zusammen gefasst werden. Aber das scheint einigen Leuten noch nicht genug zu sein.

Planen doch jetzt die Innenminister der EU den Generalangriff auf persönliche Daten. Alles so von allen gespeichert und genutzt werden, über alle inneren Grenzen der EU hinaus, und um den lieben großen Nachbarn nicht immer vor den kopf zu stoßen auch gleich noch zusammen mit den USA.

Das würde dann wohl bedeuten, dass wenn ich in einer Bäckerei meine Amerikaner mit EC-Karte zahle, ein schlauer CIA-Mitarbeiter in Alaska davon Wind bekommt und sich sorgen natürlich sorgen macht. Habe ich doch gerade eben einen Staatsbürger für wenig Geld erworben, um ihn zu essen. Einen aufrechten Amerikaner! Und noch bevor zu Hause mein Kaffee durchgelaufen ist, sitze ich schon im One-Way Flug nach Guantanamo. Schöne neue Überwachungswelt…

Da überlegt man sich doch, ob man sich nicht ein neues Handy anschaffen sollte: Gesprächsverschlüsselung für Nokia-Handys


Umweltengel

Januar 3, 2008

Hach ja. Wie schöne waren die Zeiten ohne Umweltengel, als Backofenreiniger noch das war, wofür man es brauchte und nicht nur witziger Schaum, so wie es heute der Fall ist. Das musste nun auch der Shopblogger lernen, der nun zum Thema Abflussreiniger schlauer ist. Glücklich ist, wer noch alte Vorräte hat.

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