Zugegeben der Titel ist ein bischen reißerisch, aber der ist nicht von mir, sondern von den Ruhrnachrichten.
Da wird beschrieben, wie eine Mutter im Zug bemerkt, dass sie ihren Fahrschein am Bahnhof hätte entwerten müssen und sich daraufhin an den Schaffner des Zuges richtet. Dieser sage ihr wohl nur, dass sie am nächsten Bahnhof halt den Zug verlassen solle um dort nachzuentwerten.
Der Zug fuhr natürlich ohne sie weiter. Welcher Lokführer ahnt denn, dass Personen den Zug verlassen um mal schnell eine Fahrkarte nachzulösen. Dass der Entwerter am Bahnsteig natürlich defekt war und die arme Frau also den ganzen Bahnhof absuchen musste ist nur lächerliches Detail, was an jedem Bahnhof herrscht.
Nun meint die Bahn dazu, dass der Schaffner völlig falsch reagiert habe. Er hätte nämlich ein Bußgeld erheben müssen! Sowas aber auch.
Sind die denn alle bescheuert? Die haben da eine Frau, die gemerkt hat nicht die Fahrkarte entwertet zu haben. Das hießt sie WILL das Dingen entwerten, um es nicht eventuell noch einmal zu benutzen oder so. Sie geht zum Schaffner und der müsste dafür eigentlich ein Bußgeld verlangen? Der Hinweis mit den Entwertern am nächsten Bahnhof soll KULANZ gewesen sein? Wie wäre es denn, wenn der Schaffner die Karte entwertet hätte? Ist das so schwer? Wäre das so abnormal? Warum sollte er Bußgeld verlangen, nur weil eine Kundin einen Fehler bemerkte und diesen auch noch beichtet?
Ihre Kinder sind im Zug verblieben, der einfach weiterfuhr. Die können von Glück reden, dass der Schaffner die nicht gefunden hat, sonst wären die am übernächsten Bahnhof rausgeschmissen worden.
Verfasst von Brandenburgerin
Verfasst von recke 
Verfasst von symando