Wenn das Abenteuer einen Namen hat, dann lautet er „Schimmel-Sanierung“! (1)

So, in Anlehung an den Wortvogel mit seinem Mehrteiler über seine Erfahrungen bei der Altbau-Sanierung, kommt hier nun ein kleiner Erfahrungsbericht, wie man  eine Schimmel-Sanierung angehen kann – aber nicht unbedingt sollte…

Also, dann fangen wir mal mit der Ausgangssituation an. Die Bilder stammen aud Badezimmer und Küche (nachdem der Schrank dort abgehangen ist). Beide Zimmer haben eine gemeinsame Wand, so dass die gleiche Ursache vorliegt.

Über die Ursache ist man sich übrigens noch nicht ganz so einig. Die einen Handwerker sagen, es sei das Dach, die anderen meinen, es sei der Kamin. Auf jeden Fall kommt Wasser da hin, wo keins sein sollte, vor allem nicht andauernd.

Es gibt hier ja Leute, die behauptet haben, ich hätte übertrieben, finde ich nicht. Um meine Aussagen etwas zu untermauern, gibt es heute die ersten Fotos. Die sind alle in der Zeit von Ende Dezember bis Anfang Januar entstanden und dokumentieren unsere Pilzzucht ganz gut. Auch wie viel Wasser da eindringt, kann man ganz schön sehen.

Fangen wir mal mit einem Bild aus dem Bad an – und nein, dass sind keine Champignons!

schimmel1

Hier dann nochmal ein paar Tage später, fast schon überreif:

schimmel2

Und weil es einfach so schön ist:

schimmel3

Wie gesagt, es Schimmel ist auch in der Küche und hat sich dort vorzugsweise hinter dem Küchenschrank ausgebreitet. Nachdem ich den abgehängt hatte, sah es da so aus:

schimmel4

Und hier noch ein Foto, bei dem ich mal den Zeitpunkt der Tropfenbildung abgewartet habe, damit man auch schön sieht, dass da wirklich Wasser aus dem Mauerwerk kommt:

schimmel5

Ich hoffe, man kann auf dem kleinen Foto den Wassertropfen gut genug erkennen, wenn nicht, muss ich doch mal eine Ausschnittvergrößerung nachreichen.

Das ist also die Ausgangssituation. Wie der Schimmel nun bekämpft wurde/wird, lest ihr in den nächsten Teilen…

6 Antworten zu „Wenn das Abenteuer einen Namen hat, dann lautet er „Schimmel-Sanierung“! (1)“

  1. Brandenburgerin sagt:

    krass O.O

    so übel hab ich das noch nicht gesehn. sind die essbar?

  2. recke sagt:

    Ich hab sie nicht probiert.

  3. Wortvogel sagt:

    Das ist ja super ekelhaft!

    Aus eigener Erfahrung mit meinem Haus in München kann ich folgendes beitragen: Vom Kamin kann die Feuchtigkeit kommen, aber eigentlich nicht der Pilz.

    Bei mir war der ganze Kamin durchgesottet, weil er einen zu großen Durchmesser für die kleine Gasbrenner-Heizung hatte, und die Kondensfeuchtigkeit nicht nach oben raus kam (Fehler des Vorbesitzers). Das gesamte Kaminmauerwerk suppte durch, und musste teilweise rausgeschlagen und ersetzt werden. Dann kam in den Kamin ein Edelstahlrohr-System als neuer, schmaler Abluftkanal.

    Aber wie gesagt: Das war immer nur ein Problem der Feuchtigkeit, nicht des Schimmels oder der Pilze.

  4. recke sagt:

    @Wortvogel: glaub mir, die Geschichte wird noch besser und ich weiß, warum wir hier ausziehen…

    Btw: Ich hoffe Du hast nix dagegen, dass ich so dreist Deinen Titel kopiert habe ;-)

  5. Wortvogel sagt:

    Kein Problem – ich bin gerne Vorbild :-)

    Ihr könnt ja wenigstens ausziehen – mir gehört das Haus. Bleibt alles an mir hängen…

    Bin gespannt auf die weiteren Teile. Und die Frage, ob die Pilz essbar sind, gehört geklärt!

  6. Wenn das Abenteuer einen Namen hat, dann lautet er “Schimmel-Sanierung”! (2) « Mach’s gut und danke für den Fisch sagt:

    [...] Abenteuer einen Namen hat, dann lautet er “Schimmel-Sanierung”! (2) Nachdem ich Euch ja die Ausgangssituation vorgestellt habe, folgt nun eine Anleitung, wie man gegen den Schimmelbefall vorgehen kann – aber nicht unbedingt [...]

Eine Antwort schreiben