DEW Museumsnacht 20.09.2008 – der Rest war ok

Die anderen Museen und Events, die wir uns angetan haben, waren echt klasse und kein Vergleich zu der Enttäuschung am Anfang.

Steinwache kann ich sehr empfehlen, zumal es außerhalb der Museumsnacht kostenlos ist ;) . Aber die Historikerin, die uns durch die Räume geführt hatte, war sehr gut.

Im RWE Tower haben wir uns den Sonnenuntergang angeschaut, was sich schon mal lohnte.

Das Brauereiseminar im Brauereimuseum war sehr interessant. Mit einem dortmunder Urgestein und Braumeister macht sowas einfach Spaß.

Im Depot war der Architekt leider krank und konnte keine Führung machen, aber das verschmerzt man schon einmal.

Danach sind wir noch zur Bersworthhalle und wollten uns die Aktion dort mal anguggn. Die Lasershow am Friedensplatz war als Höhepunkt der Museumsnacht schon um 22 Uhr. Diese Zeitplanung geht ein bischen an mir vorbei. Da sind doch die meisten Leute noch in Museen unterwegs und außerdem geht die Nacht dann noch 4 Stunden. Wie kann man den Höhepunkt so früh ansetzen? Ok, die meisten Dinge machen um 24 Uhr Schluss und es bleiben grade mal 3-4 Aktionen übrig, aber selbst dann wäre es 2 Stunden vor Ende. Und die Werbung, die dann bis ultimo nach der Veranstaltung über den Platz gelasert wurde, war auch kein Hingucker…

Und jetzt soll mir keiner damit kommen, dass doch die Kinder sich das auch anschauen sollten. Ich habe noch genug Kinder um 12 umherlaufen sehn, es gab viele Veranstaltungen für sie (was ich sehr begrüße) und so eine Lasershow kann man auch wiederholen.

In der Halle selbst sollte es ein Jazz-Konzert geben, was bestimmt eine sehr nette Idee war, doch die Ausführung war echt übel. Die Halle ist ja nun keine akustische Meisterleistung, wozu auch. Das heißt die Musiker darin, umringt von ich-weiß-nicht-wie-vielen-100-Leuten, wären so schon nicht toll zu hören gewesen. Doch der Andrang von Meschen in der Halle, mit den dazu gehörigen Lautstärkepegel machten nun wirklich alles zunichte. Die Musik war kaum noch zu hören und der Lärm übel.

Danach sind wir nur noch zu Wolle und nach Hause.


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