Loveparade 2008 – Eindrücke – Nachtrag

Nachdem wir kurz zu Hause vorbei sind um uns trocken zu legen, sind wir am späten Nachmittag noch einmal los zur Partystraße. Einmal auf der B1 gemütlich laufen kann man nicht jeden Tag (zumindest nicht in Dortmund – *an zu Hause denk*).

Die Innenstadt war übrigens gestern komplett tot. Kein Geschäft hatte auf, außer es war eine Kneipe. Menschenleer war es trotzdem nicht. Es kam einem wie ein Sonntag vor.

Am Wall mussten wir beobachten, wie auf der gesperrten Straße wohl es doch ein paar Autos geschafft hatten sich durchzumogeln und dann durch die Menge fahren wollten. Ich dachte ja, die werden von der Polizei aufgehalten, aber das war leider nicht so. Nein, im Gegenteil. Die Autos fuhren, als sie grün hatetn einfach in die Menge, und das nicht gerade langsam. Ich dachte immer so etwas wäre Nötigung und kommt dem zu-nah-Auffahren gleich, aber die Polizisten zeigten sich unbeeindruckt. Wie kann man solche Leute davon kommen lassen, die offentsichtlich keine Scham hatten einen Passanten zu gefährden?

Als wir dann das zweite Mal hier zu Hause ankamen, wurde uns das Ausmaß des kurzzeitig installierten Busbahnhofes klar. Direkt vor unserer Haustür war eine riesen Schlange von Bussen, die auf Passagiere warteten. Anbei zwei Bilder von diesem Auflauf.

Ansonsten war die Party gar nicht mal so schlecht. Außer dass ich mir vom Feuerwerk und der Lightshow ein bischen mehr versprochen hab. Und wir haben sogar einen Laden gefunden, der hatte noch Paletten von Dosenbier und Softgetränken. Nur leider lag der hinter dem Highway to Love, dort wo einige Ersthelfer ihr Lager aufgeschlagen hatten und allerlei technisches Equipment stand.

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