Die Uni Dortmund an sich ist ja eine recht große Einrichtung. Die Verantwortlichen selbst vergleichen es mit der “Dimension einer Kleinstadt” (Link). Wenn man das liest, und weiß, wie es ist an der Uni zu studieren, wird man schon ein wenig wehmütig.
Denn wie schön wäre es, wenn man die Uni wirklich mit einer Kleinstaddt vergleichen könnte. Wem fehlt es nicht, mal eben noch schnell etwas einkaufen zu können. Der Lidl in Klein Barop ist, was das angeht, nun wirklich nicht um die Ecke. Toll wäre so ein kleiner Krämerladen, der allen möglichen Krams anbieten kann. Eine Apotheke in der Nähe wäre auch nicht schlecht. Denn das fehlt real, auch in der näheren Umgebung.
Manche sagen jetzt vielleicht: wo soll das denn noch hin? Da sage ich: unten zur S-Bahn. Und oh Wunder, da gäbe es sogar ein Ladenlokal, dass dafür in Frage kommen würde. Es steht schon seit Jahren leer. Früher war da mal ein toller Buchladen drin, der leider schließen musste (bei 3 Buchläden damals hier an der Uni nicht verwunderlich). Aber warum steht das Gebäude leer? Das weiß keiner so genau. Manche vermuten, dass das Studentenwerk keinen Gott neben sich duldet.
Ich kenne einige Leute, die sich freuen würdem, wenn sie noch eben kurz in so einen Laden springen könnten, bevor die S-Bahn kommt. Denn dann müssten sie nicht noch mal von zu Hause los um sich notwendige Kleinigkeiten zu besorgen. Außerdem wären die Anwohner der Uni bestimmt auch nicht abgeneigt so einen Laden zu nutzen.
Aber so lange die Uni (bis auf die Bibliothek) um 18 Uhr die Schotten dicht macht, was Einzelhandel betrifft, wird es nur auf Grund der Personenzahlen einen Vergleich mit einer Kleinstadt geben. Das Ganze auf die Infrastruktur auszuweiten fände ich persönlich sehr spannend, denn wo Menschen sind, sind auch Bedürfnisse, die die Uni gut lösen könnte, wenn sie wollte. Das wäre dann mal ein Aushängeschild, mit dem man sich wirklich schmücken könnte.
März 1, 2008 um 23:56 |
Du hast Recht. Ich war letztens einige Stunden in der Bereichs-Bib und wollte danach noch in die Zentralbib. Mein Magen zog sich vor Hunger schon zusammen und ich ging sabbernd Richtung Sonnendeck. Aber nee, es war ja schon dunkel draußen, da gab’s nix mehr zum mal eben auf die Hand nehmen. Ich verließ den Laden und dackelte wie ein geschlagener Hund zur Bib. Was nutzen einem da 24 Stunden Öffnungszeiten, wenn ich dann in der Bib verhungere?
Aber schön, dass ich mit dem ganzen Mist längst fertig bin, wenn meine Studiengebühren mal beginnen zu wirken. :/
März 10, 2008 um 12:21 |
“Die Verantwortlichen selbst vergleichen es mit der “Dimension einer Kleinstadt” (Link). ” <– das ist aus meinem Mist gewachsen… wie klein die Welt doch ist! Gruß ausm Kreuzviertel!