Bild vs. Bildblog

Jetzt ist es also mal wieder so weit. Der Axel-Springer-Verlag zieht die juristische Keule, um unliebsamen Leuten eines zu verpassen. Laut der Meldung von Heise, die sich wiederum auf den Spiegel berufen, will der Verlag nun durchsetzten, dass die Betreiber des bildblog keine Beschwerden mehr beim Deutschen Presserat einreichen dürfen.

Sicher, auch eine Möglichkeit, die Rügen durch den Presserat zu vermeiden. Ich persönlich kenne da aber eine viel einfachere Möglichkeit: Sich einfach mal an die Regeln halten, die der Deutsche Presserat für Journalisten aufgestellt hat. Immerhin hat der Verlag ja auch unterzeichnet, dass er die Regeln akzeptieren würde. Aber wahrscheinlich stößt das den Machern von Bild das dann doch quer auf. Immerhin müsste man dann ja seine eigene Berichterstattung anpassen und die ein oder andere Schlagzeile fiele dann viel langweiliger aus - oder gleich ganz. Und das, wo man doch eh schon mit rückläufigen Auflagen zu kämpfen hat. Anständiger und ehrlicher Journalismus ist natürlich nicht so verkaufsfördernd, dass wissen wir ja alle…

2 Antworten zu “Bild vs. Bildblog”

  1. brandenburgerin sagt:

    soweit ich weiß ist doch auch kai diekmann sogar mitglied vom presserat? ich meine da im bildblog mal was dazu gelesen zu haben.

    berichtigt mich ruhig, wenns falsch ist.

  2. recke sagt:

    Na dann berichtige ich dich mal:
    Nein, ist er nicht. Kann man hier nachgucken: http://www.presserat.de/Mitglieder.150.0.html

Eine Antwort hinterlassen