Nachklausur

Heute mal wieder eine Geschichte zu Pädagoginnen-Klischees :D (ja ich hab einfach geraten und pack die beiden folgenden Damen in diese Schublade)

Ich sitze total verschlafen in der S-Bahn und hoffe meine Klausur heute wird erträglich, da bekomme ich das Gesrpäch zwischen zwei Mädels mit. Die beiden sind, wie ich, total im Klausurstress:
Mädel 1:

Hast du schon gehört, die Klausur wurde verschoben. Der Termin ist jetzt der Termin der Nachklausur. DIe Erstis hatten sich beschwert, dass der 29.2. viel zu früh ist. Jetzt schreiben wir am 4.4.

Mädel 2:

WAS? Aber das ist doch gar nicht zu früh.

(Wo ich in meinem jugendlichen Leichtsinn ihr sogar zustimmen muss. Obwohl ich natürlich den Klausurplan der Erstis nicht kenne, von daher nur unter Vorbehalt…)

Mädel 1:

Ja doch. Die haben das durchgesetzt, und nun schreiben wir die Nachklausur

(Achtung: hier beginnt der Denkfehler!)

Mädel 2:

Stimmt, dann wird die ja viel schwerer! Ich weiß gar nicht, wie wir das schaffen sollen :((

So, nun mal Klartext:
Bitte wie doof sind wir denn als Student denn heutzutage?? Nur weil es der Termin der Nachklausur ist, ist es noch lange keine Nachklausur, vor allem, wenn sie auf den Termin nur verschoben wird.

Und dann sind die Gerüchte über Nachklausuren eh viel zu überbewertet. Sicher viele Profs machen sich nen Spaß draus, die Nachschreiber härter dranzunehmen als die anderen, aber es gibt ebenso Profs, denen das total schnuppe ist. Eine Verallgemeinerung ist da echt übertrieben. Hier muss ich natürlich gestehen, dass ich die Vorlesung nicht kenne, aber ich konnte eindeutig erlauschen, dass es nicht um eine bestimmte Nachklausur ging, sondern allgemein debattiert wurde.

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