Studiengebühren
Also ich weiß ja nicht was sich die Leute gedacht haben, als die Studiengebühren eingeführt worden sind. Als es hieß, dass das Land die Zuschüsse streiche, wurden diese Gebühren doch ins Leben gerufen. Wie sonst sollen die Hochschulen das Loch stopfen, das entsteht, wenn das Land Gelder streicht? Und nun kommt auf einmal die große Verwunderung, dass der Großteil der Gebühren dorthin fließt, wo vorher Steuergelder den Status Quo erhielten. Meiner Meinung nach, ist das große Wundern völlig unnötig.
Es erinnert mich stark an die Geschichte, als die Studienkonten eingerichtet wurden, um Geld in die leeren Hochschulkassen zu spülen. Das erste Semester, das mit dieser Regelung startete, hatte ein Vielfaches weniger Studenten vorzuweisen als die Semester davor. Die Hochschulen hatten sich richtig gehend verrechnet, was die geplanten Studentenzahlen betraf, auch wenn sie mit weniger Studenten geplant hatten. Ist ja auch schwer zu erraten, dass ein Großteil der sogenannten Langzeitstudenten nur für das Semesterticket eingeschrieben war, weil es einfach die preiswerteste Variante zum Benutzen des ÖPNVs war… So blöd muss man erst mal sein, zu denken, dass diese Leute 650 € mehr zahlen nur um kostenlos Bahn zu fahren.
Es sollte lieber überlegt werden, wohin das Ganze noch führen wird. Bald wundern sich die Leute, warum wir so wenige Studienabgänger haben, warum wir qualifizierte Leute aus dem Ausland holen müssen.
Indien *hust*
Und das weil unsere zu doof sind, da sich keiner mehr eine gute Ausbildung leisten kann, bzw. schon in den Schulen geschlampt wird ohne Ende. Aber ich schweife wieder ab…